Die brasilianische Sopranistin Melissa Domingues absolvierte ihr Bachelor- und Masterstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Britta Schwarz mit Auszeichnung. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie durch die Zusammenarbeit mit Ulla Groenewold, Julia Varady, Wolfram Rieger und Peter Berne. Zuvor studierte sie Gitarre am Conservatório Carlos Gomes und Literaturwissenschaft an der Universidade Estadual de Campinas, wo sie 2014 ein erstes Masterstudium im Fach Gesang abschloss.

2016 gewann sie den ersten Preis beim IX. Wettbewerb zur Förderung junger Sänger in Campinas, 2017 erhielt sie ein Stipendium der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung. Von 2017 bis 2018 war sie Ensemblemitglied des Mittelsächsischen Theaters Freiberg, 2019/20 Akademistin des RIAS Kammerchores Berlin. Regelmäßig wirkt sie in Projekten des NDR Vokalensembles und des SWR Vokalensembles mit. Als Solistin konzertiert sie unter anderem mit dem Ensemble Reflektor, dem Ensemble Shirokko Hamburg, Concerto Brandenburg, dem Orchester der Komischen Oper Berlin und den Hamburger Symphonikern.

Im Mai 2025 debütierte sie als Susanna in Mozarts „Le nozze di Figaro“ am Theater Neustrelitz/Neubrandenburg und am Theater Vorpommern. In der Spielzeit 2025/26 war sie als Barbarina am Landestheater Schleswig-Holstein zu erleben.